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Warum 42? Ganz einfach: Das ist die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Siehe auch: Per Anhalter durch die Galaxis.
Wir trauern um Douglas Noel Adams, gestorben am 11. Mai 2001 im Alter von 49 Jahren. Er brachte uns zum Lachen und zum Nachdenken. Kann man sich mehr wünschen?
Per Anhalter durch die Galaxis
Adams, Douglas. Ullstein, 1991.
Die Erde wird durch einen Planungsfehler aus Versehen zerstört - nur ein Mensch überlebt. Er trampt jetzt im Bademantel durch die Galaxis und lernt, daß die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem 42
lautet.
Hitchhiker's Guide to the Galaxy
Adams, Douglas. Pocket Books, 1980.
Don't panic!
Die Entdeckung der Langsamkeit
Nadolny, Sten. Piper, 1996.
Eine Sicht auf John Franklin, die der Langsamkeit des Tuns Tribut zollt und ihr Sinn gibt. Eine wunderschöne Lebens-Sicht: Die Langsamkeit als menschenfreundliches Prinzip.
Neuromancer
Gibson, William. Zweitausendeins, 1998.
Gibson prägte den Begriff Cyberspace
- aber nicht 1997, sondern 1984 und in einer anderen Bedeutung, als ihn die Medien heute verwenden. Er skizziert eine düstere, von riesigen Industriekonglomeraten beherrschte Welt, in der das Individuum zu ersticken droht und nur durch virtuelle Glückswelten überlebt. In der Kälte der Umwelt entdeckt der Protagonist am Ende der skurril-schönen Geschichte die Wärme der Empfindung.
Exzentriker
Über das Vergnügen, anders zu sein.
Weeks, David und James, Jamie. Rowohlt, 1997. Original von 1995.
Amüsant und informativ - Exzentristik als Lebensprinzip, das weit davon entfernt ist, krank oder abartig zu sein.
Briefe in die chinesische Vergangenheit
Rosendorfer, Herbert. dtv, 1986
Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert wird in das heutige München versetzt. Er beschreibt die deutsche Gesellschaft der Moderne aus seinem Blickwinkel und in seiner Sprache in Briefen an einen Freund, der schon 1000 Jahre tot ist. Gesellschaftskritik, die nie den Zeigefinger erheben muß.
Krüss, James. Meyers Jugendbuchverlag, 1983.
Wunderschön illustriertes Werk von Krüss, in dem er die Länder und Menschen beschreibt. Nicht nur für junge Menschen lesenswert.
Schöne neue Welt
Huxley, Aldous. Fischer, 1994.
Ein erschreckender Ausblick auf eine Zukunft im Jahr 632 nach Ford
, in der jede Form von Individualismus als Asozialität angesehen wird.
Gesellschaftskritik, Sachbücher, Satire u.a.
Die neuen Grenzen des Wachstums
Meadows, Donella und Dennis. DVA, 1992.
Interessanter Einblick in Wachtumsprozesse und deren ökonomischen Einfluß. Wer mit Kausalketten auf Kriegsfuß steht, sollte lieber etwas anderes lesen.
Verfassungsschutzbericht 2001
Linksextremistische Bestrebungen, rechtsextremistische Bestrebungen, sicherheitsgefährdende und extremistische B. von Ausländern, Spionage, Verfassungsschutz durch Aufklärung, Gesetzestexte
Bundesministerium des Innern (Hrsg.), 2002
Jeder Bundesbürger sollte einmal einen Verfassungsschutzbericht gelesen haben.
Kneipengespräche im Kaiserreich
Stimmungsberichte der Hamburger Politischen Polizei 1892-1914
Evans, Richard J. (Hrsg.). rororo, 1989
Beamte haben in über 20.000 Berichten um die Jahrhundertwende dem gemeinen Arbeiter in der Kneipe auf den Mund geschaut und geheim mitprotokolliert; Meinungen über Bismarck und Freizeit, Antisemitismus und Revolution, zur SPD und zu Frauen.
Wörter
Streifzüge durch die Psycholinguistik.
Miller, George A. Zweitausendeins, 1993.
Analyseeinheiten, das geschriebene und gesprochene Wort, das mentale Lexikon, erlebtes klassifizieren, Sätze bilden. Von den Hieroglyphen bis zur Beobachtung lexikalischer Prozesse im Gehirn. Spannend zu lesen.
... und die beste Ehefrau von allen
Ein satirisches Geständnis.
Kishon, Ephraim. Ullstein, 1992.
Was kann ein Mann schon über eine Frau schreiben, die erstens seine eigene und zweitens völlig in Ordnung ist? Kishon beweist das Unmögliche augenzwinkernd.
Informationsgesellschaft, Firmenberichte, Portraits etc.
24 Stunden im 21. Jahrhundert
Onlinesein. Zu Besuch in der neuesten Welt.
Glaser, Peter. Zweitausendeins, 1995
Ein Land aus Bildschirmlicht, Datenleitungen und Ideen, in dem sich Netizens tummeln - aus den Anfangstagen des World Wide Web.
Arpa Kadabra
Die Geschichte des INTERNET
Hafner, Katie und Lyon, Matthew
So war es wirklich - das Internet war nicht dafür ausersonnen, um russischen Atomraketen standzuhalten, sondern eher, um die miserablen Leitungsqualitäten des amerikanischen Telefonnetzes auszugleichen. Die Autoren sprachen mit denen, die das INTERNET wirklich erfanden.
Telepolis
Zeitschrift der Netzkultur
Bollmann, Stefan (Hrsg.). Bollmann Verlag.
Erschien vierteljährlich und bot hochinteressante Einblicke in die verschiedensten Themen - von der künstlichen Intelligenz, globale Ökonomie, Bürgerrechte, Netzkunst bis zur kalifornischen Ideologie. Autoren wie und Gespräche mit Ulrich Beck, Stanislaw Lem, Bill Gates, Gundolf Freyermuth, Andy Müller-Maguhn, Esther Dyson, Pierre Lévy.
Barbarians led by Bill Gates
Microsoft from the inside.
Edstorm, Jennifer und Eller, Marlin. Henry Holt Company, 1998.
Eller war von 1982 bis 1995 Microsofts Chefentwickler für das grafische Windows und einiger anderer Projekte. Er plaudert ohne Zorn aus dem Nähkästchen über die Entscheidungsprozesse und Vorgänge innerhalb von Microsoft - man kann nur zu dem Schluß kommen, daß man nur durch Zufall groß und mächtig werden kann.
Programmierhandbücher, technische Beschreibungen etc.
TCP/IP
Netzwerk-Administration
Hunt, Craig. O'Reilly, 1998
Ein gutes Buch über die Grundlagen der IP-basierten Vernetzung. Netzwerkdienste, Routing, DNS, sendmail etc.
Writing solid code
Microsoft's techniques for developing bug-free C programs.
Maguire, Steve. Microsoft Press, 1993.
Auch wenn der eine oder andere angesichts der Wortkombination Microsoft
und bug-free
lächeln mag, das Buch ist gut.